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Rundbrief vom 20.07.2007 |
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gestern wurde in Berlin ein sog. "Memorandum of Understanding" unterzeichnet. Darin verpflichtet sich das Land, ca. zwei Milliarden Euro an Zuschüssen und Baukostenrisiken für Stuttgart 21 und die Neubaustrecke zu übernehmen; die Stadt ist mit zusätzlich ca. 300 Mio. Euro dabei. Die baden-württembergische Presse (ausgenommen natürlich die beiden Stuttgarter Zeitungen) kommentiert dies durch die Bank als Denkmalsetzung bzw. Prestigerettung um jeden (teuren) Preis. Und wer gestern dann noch die Gemeinderatssitzung verfolgte, der ist mit unbändiger Wut im Bauch und im Zorn gegangen. Es war eine Zeitreise ins Jahr 1995. Die Reden von CDU, SPD, FDP und Freien Wählern glichen sich in ihrer Ahnungslosigkeit und falschem Pathos denen von vor 12 Jahren. Vier Erkenntnisse erwuchsen aus den gestrigen Ereignissen:
Aus alledem ergibt sich jetzt zwangsläufig, dass wir "einen Zahn zulegen" müssen. Wir haben gestern nach der SWR-Sendung diskutiert und zwei Entscheidungen – vorbehaltlich der Zustimmung unserer Bündnispartner – getroffen: Es wird ein 8-seitiges Faltblatt für Baden-Württemberg geben, das S21, K21 und die Investitionslöcher als Folge von S21 darstellt. Es wird am 24. September eine große Kundgebung auf dem Marktplatz in Stuttgart stattfinden. Stoßrichtung: Ihr da drinnen, im Landtag, vor allem aber im Gemeinderat, ihr bekommt die Quittung bei den nächsten Wahlen. Eine solche Drohung muss für die "Bedrohten" allerdings glaubhaft sein. Das heißt, dass wir eine Mindestzahl von vier-/fünftausend TeilnehmerInnen erreichen müssen. Und das heißt auch, dass wir nun viel organisatorische Arbeit vor uns haben. Und dass wir Geld brauchen (Konto siehe unten). Und die schärfste Konsequenz: Wir hatten zwar schon eine Sommerpause beschlossen. Die wird nun gestrichen!!!! Wer aber jetzt schon etwas tun will, hier ein Link zum „Kontaktformular von Ministerpräsident Oettinger: http://www.baden-wuerttemberg.de/de/Kontakt/88537.html Schreiben sie ihm! Mit herzlichen Grüßen/Gangolf Stocker |
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Wenn Sie uns Ihre Meinung mitteilen wollen, oder selbst Texte zum Thema haben, oder wenn Sie noch weitere Interessierte wissen, die die Amtsblattberichterstattungen über Stuttgart 21 satt haben: Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. |
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