Rundbrief vom 28.10.2003

 


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Liebe Freundinnen, liebe Freunde,
sehr geehrte Damen und Herren,

am 23. Oktober trat der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Thema: Wie sieht die finanzielle Situation der Bahn tatsächlich aus (wann geht's an die Börse) und – für uns wichtig – welche Investitionsvorhaben müssen verschoben bzw. gestrichen werden. Über Letzteres wird allerdings erst in einer weiteren Sitzung am 3. Dezember entschieden werden. Wir werden selbstverständlich unsere Kontakte nutzen, damit dann die einzig richtige Entscheidung fällt, nämlich die weitere Planung von Stuttgart 21 abgebrochen wird. Nach den Informationen, die wir haben, scheint in dieser Richtung bereits eine Vorentscheidung im Bahnvorstand gefallen zu sein.
Wir hoffen, daß die anstehenden Wahlkämpfe (Kommunalwahl, OB-Wahl) nicht noch einmal zu einem faulen Kompromiß führen, der das untote Projekt weiterhin Steuergelder verschlingen läßt. Allein die Stadt Stuttgart hat dann 17 Mio. Euro ausgegeben, und zwar ohne die Kapitalkosten für den Grundstückskauf, die sich zusätzlich noch einmal auf ca. 27 Mio. Euro/Jahr belaufen.

Mittlerweile ist die Planauslegung zu den Abschnitten Hbf-Feuerbach - Bad Cannstatt und Hbf-Untertürkheim - Obertürkheim beendet und sind die Einwendungen erfolgt; Der Verein hat über seinen Anwalt die Einstellung des Planfeststellungsverfahrens beantragt. Ab Montag liegen nun auch die geänderten Pläne zur Baulogistik des  Filderaufstiegtunnels aus. Mit den betroffenen Anliegern
hatten wir schon früher Kontakt aufgenommen; wir werden ihnen jetzt bei der Formulierung der Einwendungen behilflich zu sein.

Am 11. November, 20 Uhr, wird Klaus Arnoldi (VCD) bei uns vorbeischauen und seine letzten und abschließenden Arbeiten am Alternativkonzept zu Stuttgart 21 vorstellen. Beabsichtigt ist, die
Abstimmung mit der vielköpfigen und manchmal auch mit vielen anderen Ideen behafteten Kritikerseite zu erreichen. Es geht an diesem Abend um die detaillierte Ausführung der Alternative und den Kostennachweis. Will man die Planung von Stuttgart 21 im Planfeststellungsverfahren erfolgreich angehen, dann muß sich die Alternative sozusagen „aufdrängen". Hierbei ist die Kostenfrage eine mit entscheidende. Es wäre schön, wenn wir bei dieser Gelegenheit die eine oder den anderen Mitstreiter
wiedersehen würden.

Wir möchten noch auf die Einladung zur Vierten Stuttgarter Tagung „Wege zur Nachhaltigkeit" hinweisen und würden uns freuen, wenn diese Veranstaltung auf Interesse stoßen würde.
Anmeldungen und Anfragen an mich; auf Wunsch schicke ich auch ein ausführlicheres Faltblatt per Post.

Mit herzlichen Grüßen/Gangolf Stocker

 

   
Wenn Sie uns Ihre Meinung mitteilen wollen, oder selbst Texte zum Thema haben, oder wenn Sie noch weitere Interessierte wissen, die die Amtsblattberichterstattungen über Stuttgart 21 satt haben: Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.