Rundbrief vom 24.03.2003

 
 

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Liebe Freundinnen, liebe Freunde,
sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

hier nun der Ablaufplan des Erörterungstermins, wie er vom Regierungspräsidium (RP) festgelegt wurde:

Tag/Beginn Thema

7.4., 9.00 Uhr Verfahrensrechtliche Fragen
Erläuterung des Vorhabens
Planrechtfertigung
Abschnittsbildung
Vorhabensalternativen

8.4., 8.30 Uhr Raumordnerische und kommunale Belange

Lärm und Erschütterungen, elektromagnetische Felder
Luft und Klima

9.4., 8.30 Uhr Natur und Landschaft, Erholung (mit landschaftspflegerischen Maßnahmen)

Bodenschutz
Kulturgüter
Eisenbahnbetrieb, öffentliche Sicherheit, Brand- und Katastrophenschutz
Belange von Leitungsträgern und der Straßenbauverwaltung

10.4., 8.30 Uhr Wasserwirtschaft

Land- und forstwirtschaftliche Belange
Zwischenangriffe Sillenbuch und Weidachtal

11.4., 8.30 Uhr Eigentum und unmittelbare Flächeninanspruchnahme

Sonstige Belange

Die Verhandlungen bzw. Erörterungen enden je nach Thema und Erörterungsbedarf zwischen 17 und 19 Uhr. Genaueres läßt sich leider nicht vorhersagen. Wir werden uns zunächst voll auf die sogenannte Planrechtfertigung, Abschnittsbildung und Vorhabensalternativen konzentrieren, für die das RP lediglich einen Tag einräumen will. Wir sind der Meinung, dass dafür mindestens zwei Tage angesetzt werden müssen. Es kann also durchaus sein, daß sich die anderen Erörterungsthemen um einen Tag nach hinten verschieben.
Für die in ihrem Eigentum Betroffenen könnte dies also bedeuten, dass sie erst am Samstag, den 12.4.03 dran sind, was aber angesichts der Möglichkeiten, dafür freimachen und teilnehmen zu können, auch nicht schlimm wäre. Worum wir aber alle EinwenderInnen und alle MitstreiterInnen dringend bitten: Bitte versuchen Sie, am Montag (7. April) zum Auftakt der Erörterungsverhandlungen unbedingt dabei zusein. Die Medien werden sich auf diesen Auftakt konzentrieren, da ist sozusagen „Showtime“, und da wollen wir wenigstens ein bißchen etwas bieten. Es wird dazu eine oder zwei Aktionen geben, Statements für die Medien etc..

Grundsätzlich gilt, daß alle EinwenderInnen das Recht haben, an der Verhandlung teilzunehmen und dort das Wort zu ergreifen. Wir bitten darum, von dieser Möglichkeit regen Gebrauch zu machen und – wann immer es geht – uns und sich selbst bei den Verhandlungen den Rücken zu stärken.

Sollten sich Neuigkeiten ergeben, werde ich einen weiteren Rundbrief starten; weiterhin werde ich versuchen, nach jedem Verhandlungstag eine kurze Einschätzung zu versuchen, den ggf. geänderten Zeitplan bekannt zu geben und rund zu mailen.
Sollten Sie Fragen haben, dürfen Sie mich jederzeit anrufen; was ich nicht weiß, fragen wir dann gemeinsam unseren Juristen, Herrn Dr. Kersten Heinz.

Herzliche Grüße und eine friedensbewegte Woche wünscht Ihnen


Gangolf Stocker

 
   
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