Pressemitteilung vom 06.07.2011

 

 


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Bewusste Manipulation bei den Kosten von S 21?

„Wundern tut sich ja niemand über die Tricksereien – oder sind das schon Betrügereien – der DB“, so Gangolf Stocker, Sprecher der Initiative „Leben in Stuttgart – Kein Stuttgart 21“. Stocker ist froh, dass „endlich die Wahrheit ans Licht kommt. Sowohl für Stuttgart 21 als auch für die Neubaustrecke nach Ulm gingen wir immer schon von weitaus höheren Kosten aus, als uns die Bahn immer glauben machen wollte.“

 

Die Initiative Leben in Stuttgart – kein Stuttgart 21 fühlt sich nach den jüngsten internen Kostenprotokollen der Bahn bestätigt in ihrer jahrelangen Haltung gegen das viel zu teure Tiefbahnhofprojekt. Wenn die Gemeinderäte und Landtagsabgeordnete damals gewusst hätten, wie teuer das Projekt wirklich wird, hätten sie wahrscheinlich nicht dafür gestimmt. So muss heute klar festgestellt werden, dass Gemeinderat und Landtag ihre Zustimmung zum Tiefbahnhofprojekt wahrscheinlich auf einer bewusst geschönten Berechnungsgrundlage abgegeben haben. „Ich nenne das vorsätzliche Irreführung, also Betrug“, sagt Stocker.

 

Seine zentrale Frage sei nun, ob die belogenen Parlamentarier und Oberbürgermeister Manns genug sind, vom Geschäftspartner Deutsche Bahn AG nun rückhaltlose Aufklärung über die tatsächlichen Kosten zu fordern. Thomas Strobl, noch Generalsekretär der Landes CDU, fordere bereits die Bahn zur Offenlegung auf. Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) glaube dagegen noch an die offiziellen Daten. Er vertraue weiterhin der Bahn, immer mehr seiner Bürger längst nicht mehr.

 

„Im Geschäftsleben gäbe es bei einem solchen gezielten Versteckspiel längst keine Geschäftspartner mehr für die Deutsche Bahn“, empört sich Gangolf Stocker. „Es sei denn, man steckt unter einer Decke: Bahn, Politik, Baukonzerne, Tunnelbohrmaschinenbauer usw. Gott sei Dank steckt die Landesregierung nur noch mit dem kleinen SPD-Zeh mit drunter“, so Stocker.

 

 

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