Leben in Stuttgart –
Kein Stuttgart 21

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Stuttgart, den 24. April 2007

 

Presseerklärung


Stuttgart 21

Gestern hat Verkehrsminister Tiefensee den baden-württembergischen Ministerpräsidenten wieder nach Haus geschickt mit der Hausaufgabe, die fehlenden Gelder für Stuttgart 21 zu sammeln. Soweit waren wir schon einmal. Wenn er das Geld zusammen hat, darf Oettinger im Juni wieder nach Berlin fahren.

Die Unterredung war vertraulich, hieß es. Wie viele Hunderte von Millionen Euro Oettinger nun sammeln muss, darf aber nicht geheim bleiben: Es wird die Landräte, die Bürgermeister und die Öffentlichkeit in Baden-Württemberg brennend interessieren, wie viel Geld die Landesregierung ins Stuttgart 21-Sparkässle legen muss. Die Öffentlichkeit hat ein Anrecht zu wissen, um welche Summe es geht; im Herbst sprach Tiefensee von 1,5 Mrd. Euro.

Gangolf Stocker, Sprecher der Initiative „Leben in Stuttgart – Kein Stuttgart 21“, hält die erneute Kollekte zugunsten von Stuttgart 21 für aussichtslos. „Oettinger wird wohl überall ein ‚Mir gäbet nix’ zu hören bekommen“, so Stocker. Und auch die Landeshauptstadt wird ihr Erspartes aus dem NWS-Verkauf kaum anrühren, denn eine erneute Stuttgart 21-Spende riskiert einen Bürgerentscheid.

In den Stuttgarter Hauptbahnhof muss dringend investiert werden. Es gibt eine deutlich bessere und billigere Alternative zu Stuttgart 21, nämlich Kopfbahnhof 21. Die Politik aber mutet den Menschen ein albernes Theater um eine Planung zu, die mittlerweile 13 Jahre alt ist, nicht finanziert werden kann und obendrein von Bahnexperten und Bahnkunden abgelehnt wird.

 

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