Leben in Stuttgart -

Kein Stuttgart 21

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Gangolf Stocker

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70186 Stuttgart

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Stuttgart, den 10. September 2003
 
 

Stuttgart 21
 
 

Presseerklärung
 
 

Andriof nicht mehr tragbar
 
 

Die Empfehlungen und Ausführungen des Regierungspräsidenten Udo Andriof verwundern niemanden. Als verlängerter Arm der Landesregierung empfiehlt er natürlich dem Eisenbahnbundesamt die Planfeststellung des ersten Abschnittes. Seine Äußerungen sind teilweise altbekannte Propaganda, zum Teil aber nicht mehr tolerierbar. Insbesondere die Behauptung, die Alternative zu Stuttgart 21 sei teilweise mit stärkeren Eingriffen verbunden. ist völlig frei erfunden. Selbst die Bahn AG attestiert das Gegenteil, nämlich weitaus geringere Eingriffe in Umwelt, Mineralwasser und Eigentum. Gangolf Stocker, Sprecher der Initiative „Leben in Stuttgart – Kein Stuttgart 21“: „Andriof war und ist als Chef der Durchführungsbehörde immer weniger tragbar“.
 
 

Verwundert zeigt sich Stocker auch über die Meldung, wonach sich die Landeshauptstadt mit der Bahn AG über den Erhalt des Reichsbahndirektionsgebäudes verständigt hätte und für den Erhalt weniger als 30 Millionen Euro bezahlen soll. Bisher war nie die Rede davon gewesen, daß die Stadt hierfür einen Beitrag bezahlen soll oder will. Stocker warnt die Landeshauptstadt davor, ihre Kostenbeiträge für dieses Projekt immer weiter nach oben zu treiben. Bislang, so Stocker, weigert sich die Stadt, ihre bisher getätigten Ausgaben für Stuttgart 21 anzugeben. Auch vor einem Grundstückskauf für die Bibliothek auf dem Gelände A1 warnt die Initiative „Leben in Stuttgart – Kein Stuttgart 21“. „Eine Bibliothek in dieser zu erwartenden städtebaulichen Wüste wäre völlig deplaziert“, so deren Sprecher.

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