Rundbriefe und Presseerklärungen 2008

 

 


 Rundbriefe
 Behauptungen und Lügen
  zu Stuttgart 21
 Kopfbahnhof 21 - K21
 Kritik an S21
 Interessante Links
 Impressum

 


Dienstag, den 16.12.2008 treffen wir uns um 18 Uhr im Umweltzentrum Rotebühlstraße 86/1 um 18 Uhr, eine schöne Bescherung: keine EU-Fördermittel für Stuttgart 21, weitere Termine: Rundbrief vom 14.12.2008

"Filbinger war ein Widerstandskämpfer - und Stuttgart 21 kostet 3,1 Mrd."
Zeitungsboykott neu organisiert, Kopfbahnhofnikoläuse satteln die Rentiere, weitere Termine und Aktionen:
Rundbrief vom 20.11.2008

Schreiben Sie an den Haushaltsausschuß des Deutschen Bundestags, damit die Politiker den Bericht des Bundesrechnungshofs nicht einfach unter den Tisch kehren, boykottieren Sie die Medien, die Ihre Meinung boykottieren: Rundbrief vom 07.11.2008

Stuttgart 21: Die Bombe ist geplatzt

Zum aktuellen Bericht des Bundesrechnungshofes erklären Winfried Hermann, verkehrspolitischer Sprecher und Alexander Bonde, haushaltspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag:

Der Bericht des Bundesrechnungshofes ist für das Projekt Stuttgart 21 eine Bombe. In seltener Klarheit wird aufgedeckt, was die Deutsche Bahn AG, das Land Baden-Württemberg und insbesondere das Bundesverkehrsministerium, bisher immer verschleiert haben: Die wahren Kosten für das Projekt Stuttgart 21 werden deutlich höher. Das Gleiche gilt für die geplante Neubaustrecke über die schwäbische Alb. Der Bundesrechnungshofbericht bestätigt, was der Öffentlichkeit vorenthalten wurde:

  • dass sich die tatsächlichen Finanzanteile des Bundes auf mehr als 2,5 Milliarden belaufen,i>dass der Tiefbahnhof über 5 Milliarden Euro kosten wird und die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm 3.6 Milliarden,
  • dass die darüber hinausgehenden Risiken nicht abgesichert sind.

Der Bundesrechnungshofsbericht macht deutlich, dass Stuttgart 21 letztlich doch ein Projekt des Bundes ist und dass die Deutsche Bahn AG am wenigsten zur Finanzierung beiträgt. Damit erweist sich das Projekt Stuttgart 21 als das Milliardengrab, wie es immer behauptet wurde und vielleicht auch als Grab für Verkehrsminister Tiefensee. Bis zum Schluss hat er die Kosten für den Bund nicht offengelegt und sich von Land und DB AG treiben lassen.
Stuttgart 21 wird dem Transrapidprojekt immer ähnlicher: Bis zum Schluss versucht das Bundesverkehrsministerium die wirklichen Kosten zu ignorieren und die Öffentlichkeit zu täuschen.

Rückblick auf die Menschenkette und Dank an die HelferInnen, Ausblick auf weitere Aktionen, Termine: Rundbrief vom 15.10.2008
 

Die Menschenkette am Samstag, den 11. Oktober 2008 war ein voller Erfolg:
Bei strahlendem Oktoberwetter versammelten sich achttausend Bürgerinnen und Bürger unter dem Motto "HÄNDE WEG VON UNSEREM BAHNHOF", um den Stuttgarter Hauptbahnhof zu schützen.

Die Menschenkette formiert sich amn der Südecke (ein Klick auf das Bild öffnet eine Version in höherer Auflösung).
Zweitausendfünfhundert Luftballons, versehen mit Postkarten an Ministerpräsident Günther Oettinger, stiegen in den Stuttgarter Herbsthimmel und verkündeten weithin: "WIR LASSEN STUTTGART 21 HOCHGEHEN!".

Die Kette steht und die Luftballons beginnen zu steigen (ein Klick auf das Bild öffnet eine Version in höherer Auflösung).
Auf der anschließenden Kundgebung vor der SüdwestLB sprachen Dr. Matthias Roser, Initiator eines internationalen Aufrufs zum Erhalt des Stuttgarter Hauptbahnhofs, Brigitte Dahlbender, die Landesvorsitzende des BUND Baden-Württemberg, Professor Dr. Roland Ostertag als renommierter Schützer der städtebaulichen Substanz in Stuttgart sowie Werner Wölfle (Grüne) als Sprecher des Bündnisses gegen Stuttgart 21.
 
Die Kundgebung auf dem Kurt-Georg-Kiesinger-Platz (ein Klick auf das Bild öffnet eine Version in höherer Auflösung). 
Die Presseerklärung steht unter http://vorort.bund.net/stuttgart/.

Die Vorbereitungen für die Menschenkette um den Hauptbahnhof sind in vollem Gange, Treffen für die Helfer und Helferinnen am Mittwoch, 8. Oktober 2008 um 18 Uhr im Landespavillon neben dem Planetarium: Rundbrief vom 30.09.200, das Video zur Menschenkette und zur Bahnprivatisierung

Professor Martins (Verkehrswissenschaftliches Institut, Uni Stuttgart) polemische "Stellungnahme" auf das Gutachten von Vieregg und Rößler fordert Antworten heraus, Vorbereitungen für die Menschenkette am 11. Oktober 2008, weitere Termine: Rundbrief vom 10.09.2008, Antwort von Prof. Dipl.-Ing. Karl-Dieter Bodack auf Prof. Martin

Die Diskussion über die Kosten von Stuttgart 21 bringt die Befürworter ins Schleudern, weitere Veranstaltungen sind bereits geplant, ab September wieder regelmäßige Treffen und Infostände: Rundbrief vom 28.08.2008

MP Oettinger (warum eigentlich er und nicht die Bahn?) gibt in bekannter Salamitaktik eine "kleine" Preissteigerung für Stuttgart 21 von 265 Mio. Euro bekannt, er hat noch einen weiten Weg vor sich, bis er bei den 6,9 Mrd. Euro ankommt. Gegen den Widerspruchsbescheid des Regierungspräsidiums ist nun Klage beim Verwaltungsgericht Stuttgart eingereicht worden: Pressemitteilung vom 19.08.2008

Rückblick auf das Geburtstagsfest des Stuttgarter Hauptbahnhofs, das Gutachten von Vieregg & Rössler bestätigt die Zahlen, die Professor Roland Ostertag vorgelegt hatte, nun sind es zwischen 6,9 Mrd. Euro und 8,7 Mrd. Euro Kosten für Stuttgart 21: Rundbrief vom 17.07.2008

Das Fest zum 80. Geburtstag des Kopfbahnhofs Stuttgarts war ein voller Erfolg, hier ein paar Bilder vom Fest, ein Dank an alle Aktiven, insbesondere an die mutigen Menschen von Robin Wood! (ein Klick auf das jeweilige kleine Bild, und es öffnet sich das Originalfoto):

Feststimmung auf dem Schloßplatz

 Ein Blick auf die Geburtstagskarte

Schwabenstreich

Aktion von Robin Wood am Turm des Hauptbahnhofs

  Die Organisation und die Vorbereitungen für das Geburtstagsfest des Stuttgarter Hauptbahnhofs gehen weiter: Rundbrief vom 02.07.2008

Der Kellerbahnhof von Stuttgart 21 wird immer finst'rer und verliert langsam seine Glubschaugen (siehe den Artikel von magazin-world-architects.com), weil das Geld knapp wird, am 12. Juli wird der 80. Geburtstag des Bonatzbaus gefeiert: Rundbrief vom 18.06.2008
 

Baumbesetzung im Mittleren Schloßgarten gegen Stuttgart 21

13.06.2008: "Fünf AktivistInnen von ROBIN WOOD haben heute Vormittag drei alte Platanen im Stuttgarter Schlosspark besetzt, um gegen das Prestigeprojekt Stuttgart 21 zu protestieren. Zwischen den Bäumen spannten sie ein Transparent mit den Slogan: ?Gebt auf Eure Bäume Acht, sonst wird der Park platt gemacht. Stopp Stuttgart 21!? Mehr als 250 Bäume sollen im Schlosspark für den unterirdischen Bahnhofsbau gefällt werden. ROBIN WOOD lehnt das Projekt Stuttgart 21 ab, weil es Milliarden kosten wird, ohne für die Fahrgäste nennenswerte Vorteile zu bringen.

Das Geld sollte stattdessen in die Modernisierung des bestehenden Kopfbahnhofes und den Ausbau eines gut getakteten Nah-, Regional- und Fernverkehrs zu erschwinglichen Preisen investiert werden - damit die Bahn als klimafreundliche Alternative zu Auto und Flugzeug verstärkt genutzt wird... Die ROBIN WOOD-AktivistInnen wollen übers Wochenende im Schlossgarten präsent bleiben und freuen sich über Besuch." (aus der Pressemitteilung von ROBIN WOOD)

Ein Klick auf ein Bild von der Aktion öffnet das Originalphoto:

Kontakt:
Maik Hofmann, ROBIN WOOD-Aktivist,
Tel. 0163 / 68 56 774
Ute Bertrand, Pressesprecherin,
Tel. 040 / 380 892-22,
presse@robinwood.de
Monika Lege, Verkehrsreferentin,
Tel. 040 / 380 892-12,
verkehr@robinwood.de
http://www.robinwood.de 


Mehdorn macht Mut

11.06.2008: Hartmut Mehdorn war in Stuttgart bei einer Veranstaltung der Stuttgarter Nachrichten. Außer Polemik hat er jedoch einige für die Freunde von Stuttgart 21 ernüchternde Mitteilungen gemacht:

  • Der Kellerbahnhof soll massiv abgespeckt werden, da der Ingenhoven-Entwurf wohl zu teuer ist, offensichtlich fallen als erstes die Bullaugen dem Sparzwang zum Opfer, was den Kellerbahnhof nun wohl zum Maulwurfshügel werden läßt.
  • Mehdorn gesteht Baukostensteigerungen ein, die er mit dem Land nachverhandeln will.
  • Die abschließende Vertragsunterzeichnung über die Baukostenverteilung ist in den September/Oktober 2008 verschoben worden.

Das Milliardenloch wächst! Teilen Sie Herrn Oettinger und Herrn Schuster (Herr Oberbürgermeister Dr. Wolfang Schuster, Rathaus, Am Marktplatz 1, 70173 Stuttgart), daß Schluß ist, daß das Ende der Fahnenstange schon längst erreicht ist!

Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 hat die Visualisierung von Kopfbahnhof 21 vorgestellt, ein Klick auf das Bild - und es wird in voller Größe geladen, die Pressemitteilung des Aktionsbündnisses vom 06.06.2008

Große Veranstaltung auf dem Schloßplatz am 12. Juli 2008, Spenden für Zeitungsanzeige, für ein Gutachten beim Büro Vieregg und Rössler und für eine Umfrage erwünscht:
Gemeinschaftskonto des Bündnisses gegen Stuttgart 21, Kontonr. 618052020, BLZ 60090700,
Rundbrief vom 23.05.2008

Ein Dankeschön für die rege Teilnahme an der Kundgebung, die nächsten Termine in den Stadtteilen: Rundbrief vom 25.04.2008

Kundgebung
Donnerstag, 24. April, 16.30 Uhr, auf dem Marktplatz, Stuttgart

Demokratie heißt: Bürgerentscheid jetzt!
Wir lassen uns nicht einfach ab-stimmen.

Nein zu Stuttgart 21

Zwischen 1500 und 2000 Bürger und Bürgerinnen



haben am 24. April 2008 auf dem Stuttgarter Marktplatz bekräftigt, daß sie einen Bürgerentscheid zu Stuttgart 21 einfordern und daß sie den Parteien der Befürwortern bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr zeigen werden, was Demokratie bedeutet.

Der Redebeitrag von Dorle Buohler als Word-Dokument befindet sich hier.


Der Schauspieler Walter Sittler spricht auf der Kundgebung.

 PS: Die Stadtverwaltung und die Mehrheitsparteien im Rathaus offenbarten ihr Demokratieverständnis durch einen massiven Einsatz von Polizei und Sicherheitskräften inklusive Überwachungsinstrumenten:
 

Das neue Logo für Kopfbahnhof 21 ist den Medien vorgestellt worden, Infostand am 12.4., am selben Tag Sternmarsch gegen die zweite Startbahn auf den Fildern, am 24. April 16:30 Kundgebung auf dem Stuttgarter Marktplatz, wenn der Gemeinderat erneut das Bürgerbegehren ablehnen wird: Rundbrief vom 05.04.2008

Die Kostensteigerung für den Münchner Transrapid ist zwar nicht überraschend, aber das Aus für den Transrapid schon. Ob die Politiker bei Stuttgart 21 die bisher verschwiegenen Kostensteigerungen endlich auch anerkennen, bleibt weiterhin nur zu hoffen: Pressemitteilung vom 17.03.2008
Der Münchner OB Christian Ude hat in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung (
Veröffentlichung 27.03.2008) klar herausgestellt, daß aus politischen Gründen jahrelang die Zahlen für die Kosten des Transrapid gefälscht wurden, nicht unähnlich der Situation um Stuttgart 21 - oder ist beispielsweise die MwSt-Erhöhung 2008 schon in die Kosten von Stuttgart 21 eingegangen?

Das neue Herz Europas sorgt für anhaltende Heiterkeit allenthalben. Wichtige Termine: Rundbrief vom 18.03.2008

Bewertung des Gutachtens von Professor Dr. Holger Zuck: Das Bürgerbegehren war rechtlich in jeder Hinsicht zulässig; die Ablehnung des Bürgerentscheids war rechtswidrig. Termine und Ausblick: Rundbrief vom 22.02.2008

Am 13. Februar 2008 hat Bahnchef Hartmut Mehdorn die IHK der Region Stuttgart mit seiner Anwesenheit beehrt, er wurde in unterschiedlicher Weise begrüßt:
Bilder von Leif Piechowski / Pressefoto Kraufmann & Kraufmann, Stuttgart:
Mehdorn trifft ein (513 KB), Gegendemonstranten (668 KB), Gegendemonstranten II (867 KB), Zwei Freunde, sehr schön! (796 KB)
..und vom VCD ein Bild von
Mehdorns Kutsche - dekoriert mit "Klimaschweine stillegen" auf der Windschutzscheibe und "Parke nicht auf unseren Wegen" auf dem Rückfenster! PS: Herr Mehdorn möchte sich und seinen Kunden auf keinen Fall zumuten, Bahn fahren zu müssen!

Professor Dr. Holger Zuck von der Anwaltskanzlei Zuck kommt in seinem Gutachten (PDF, 105 KB) zum Ergebnis, daß das Bürgerbegehren gegen Stuttgart als Ganzes und in seinen Teilpunkten zulässig war, sowie daß OB Schuster den Grundsatz der Organtreue gegenüber der Stuttgarter Bürgerschaft verletzt hat, als er am 05.10.2007 unter die Vereinbarung mit Land und Bahn gesetzt hat: Pressemitteilung vom 11.02.2008
Bilder von der Aktion vor dem Rathaus:
Bild 1 (222 KB), Bild 2 (213 KB)

SSB-Kritik an Kopfbahnhof 21 irreführend: Wolfgang Arnold, Technischer Vorstand der SSB, redet nicht existierende Alternativen zu Stuttgart 21 schlecht und erhält dafür eine ganze Seite in den Stuttgarter Nachrichten, dazu eine Replik von Gangolf Stocker als Pressemitteilung vom 01.02.2008 und vom BUND-Regionalgeschäftsführer Gerhard Pfeifer ebenfalls eine Pressemitteilung.

Die Stiftung Warentest (test 2/2008) hat die deutschen Bahnhöfe getestet, die Kopfbahnhöfe Leipzig und Stuttgart sind am pünktlichsten. Verspätungen entstehen auf der Strecke und können nur durch einen Integrierten Taktfahrplan und eine ausgeklügelte Infrastruktur im Vorfeld eines Bahnhofs wieder ausgeglichen werden - wie es eben in Stuttgart der Fall ist: Pressemitteilung vom 31.01.2008 

Rechtsgutachten Prof. Dr. Zuck wird Anfang Februar zusammen mit der Begründung für den Widerspruch beim Regierungspräsidium vorgestellt, Informationsveranstaltungen in den Stadtteilen laufen an, am 13. Februar wir Mehdorn in Stuttgart gebührend begrüßt: Rundbrief vom 24.01.2008

Die Vertrauensleute des Bürgerbegehrens, Peter Conradi, Gangolf Stocker und Werner Wölfle, haben einen offenen Brief an OB Schuster geschickt: Offener Brief vom 14.01.2008


 

 

 

Wenn Sie uns Ihre Meinung mitteilen wollen, oder selbst Texte zum Thema haben, oder wenn Sie noch weitere Interessierte wissen, die die Amtsblattberichterstattungen über Stuttgart 21 satt haben: Nehmen Sie rteien der Befürwortern bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr zeigen werden, was Demokratie bedeutet.

Der Redebeitrag von Dorle Buohler als Word-Dokument befindet sich hier.


Der Schauspieler Walter Sittler spricht auf der Kundgebung.

 PS: Die Stadtverwaltung und die Mehrheitsparteien im Rathaus offenbarten ihr Demokratieverständnis durch einen massiven Einsatz von Polizei und Sicherheitskräften inklusive Überwachungsinstrumenten:
 

Das neue Logo für Kopfbahnhof 21 ist den Medien vorgestellt worden, Infostand am 12.4., am selben Tag Sternmarsch gegen die zweite Startbahn auf den Fildern, am 24. April 16:30 Kundgebung auf dem Stuttgarter Marktplatz, wenn der Gemeinderat erneut das Bürgerbegehren ablehnen wird: Rundbrief vom 05.04.2008

Die Kostensteigerung für den Münchner Transrapid ist zwar nicht überraschend, aber das Aus für den Transrapid schon. Ob die Politiker bei Stuttgart 21 die bisher verschwiegenen Kostensteigerungen endlich auch anerkennen, bleibt weiterhin nur zu hoffen: Pressemitteilung vom 17.03.2008
Der Münchner OB Christian Ude hat in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung (
Veröffentlichung 27.03.2008) klar herausgestellt, daß aus politischen Gründen jahrelang die Zahlen für die Kosten des Transrapid gefälscht wurden, nicht unähnlich der Situation um Stuttgart 21 - oder ist beispielsweise die MwSt-Erhöhung 2008 schon in die Kosten von Stuttgart 21 eingegangen?

Das neue Herz Europas sorgt für anhaltende Heiterkeit allenthalben. Wichtige Termine: Rundbrief vom 18.03.2008

Bewertung des Gutachtens von Professor Dr. Holger Zuck: Das Bürgerbegehren war rechtlich in jeder Hinsicht zulässig; die Ablehnung des Bürgerentscheids war rechtswidrig. Termine und Ausblick: Rundbrief vom 22.02.2008

Am 13. Februar 2008 hat Bahnchef Hartmut Mehdorn die IHK der Region Stuttgart mit seiner Anwesenheit beehrt, er wurde in unterschiedlicher Weise begrüßt:
Bilder von Leif Piechowski / Pressefoto Kraufmann & Kraufmann, Stuttgart:
Mehdorn trifft ein (513 KB), Gegendemonstranten (668 KB), Gegendemonstranten II (867 KB), Zwei Freunde, sehr schön! (796 KB)
..und vom VCD ein Bild von
Mehdorns Kutsche - dekoriert mit "Klimaschweine stillegen" auf der Windschutzscheibe und "Parke nicht auf unseren Wegen" auf dem Rückfenster! PS: Herr Mehdorn möchte sich und seinen Kunden auf keinen Fall zumuten, Bahn fahren zu müssen!

Professor Dr. Holger Zuck von der Anwaltskanzlei Zuck kommt in seinem Gutachten (PDF, 105 KB) zum Ergebnis, daß das Bürgerbegehren gegen Stuttgart als Ganzes und in seinen Teilpunkten zulässig war, sowie daß OB Schuster den Grundsatz der Organtreue gegenüber der Stuttgarter Bürgerschaft verletzt hat, als er am 05.10.2007 unter die Vereinbarung mit Land und Bahn gesetzt hat: Pressemitteilung vom 11.02.2008
Bilder von der Aktion vor dem Rathaus:
Bild 1 (222 KB), Bild 2 (213 KB)

SSB-Kritik an Kopfbahnhof 21 irreführend: Wolfgang Arnold, Technischer Vorstand der SSB, redet nicht existierende Alternativen zu Stuttgart 21 schlecht und erhält dafür eine ganze Seite in den Stuttgarter Nachrichten, dazu eine Replik von Gangolf Stocker als Pressemitteilung vom 01.02.2008 und vom BUND-Regionalgeschäftsführer Gerhard Pfeifer ebenfalls eine Pressemitteilung.

Die Stiftung Warentest (test 2/2008) hat die deutschen Bahnhöfe getestet, die Kopfbahnhöfe Leipzig und Stuttgart sind am pünktlichsten. Verspätungen entstehen auf der Strecke und können nur durch einen Integrierten Taktfahrplan und eine ausgeklügelte Infrastruktur im Vorfeld eines Bahnhofs wieder ausgeglichen werden - wie es eben in Stuttgart der Fall ist: Pressemitteilung vom 31.01.2008 

Rechtsgutachten Prof. Dr. Zuck wird Anfang Februar zusammen mit der Begründung für den Widerspruch beim Regierungspräsidium vorgestellt, Informationsveranstaltungen in den Stadtteilen laufen an, am 13. Februar wir Mehdorn in Stuttgart gebührend begrüßt: Rundbrief vom 24.01.2008

Die Vertrauensleute des Bürgerbegehrens, Peter Conradi, Gangolf Stocker und Werner Wölfle, haben einen offenen Brief an OB Schuster geschickt: Offener Brief vom 14.01.2008

Rundbriefe aus 2007

Rundbriefe aus 2006

Rundbriefe aus 2005

Rundbriefe aus 2004

Rundbriefe aus 2003

Rundbriefe aus 2002

Rundbriefe aus 2001

Rundbriefe aus 2000

 

 

 

Wenn Sie uns Ihre Meinung mitteilen wollen, oder selbst Texte zum Thema haben, oder wenn Sie noch weitere Interessierte wissen, die die Amtsblattberichterstattungen über Stuttgart 21 satt haben: Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.